1 Monat Schule in Ungarn

Ich weiß nicht wie es euch da geht, aber manchmal sitze ich in der Schule und verstehe kein Wort von dem, was der Lehrer sagt, weil es um Teile von Chemie und Physik geht, die ich einfach nicht verstehe. In Ungarn verstehe ich noch nicht mal, wenn der Lehrer fragt, was das bedeutet. Außerdem fühle ich mich immer angesprochen wenn sie „Mi az ?“ fragen.

Hey Leute,

wie man unschwer am Titel erkennt, wird sich dieser Blog um meine Schule drehen. Die Schulen in Ungarn beginnen immer am 1. September, außer es ist an einem Wochenendstag, aber das erklärt sich ja von selbst. An dem ersten Schultag wird von den Schülern erwartet, dass sie schwarz&weiß tragen, sowie den Schulschal, allerdings weiß ich nicht, ob alle Schulen einen haben. Es gibt eine Zeremonie, bei der die Nationalhymne gesungen wird, sowie das Schullied. Der Direktor sagt ewas über das nächeste Schuljahr, bei uns wurde sogar ein Gedicht vorgetragen. Danach gehen alle wieder in die Klassenräume und die Klassenlehrer besprechen alles organisatorische.

Hier ist die Schule generell eher leistungsorientiert, da es sehr schwer ist, in eine der großen Universitäten zukommen. Der Unterrichtsstoff der letzten Stunde wird fast immer abgefragt.

Meine Schule hat verschiedene Schwerpunktklassen für Sprachen und für Schauspiel. Ich gehe in die Schwerpunktklasse für Englisch und habe daher Mathe, Erdkunde, Geschichte und Civilisation auf Englisch, darüber bin ich sehr froh, da ich so wenigstens in diesen Fächern etwas verstehe.

Kroatien

Da ich mein Auslandsjahr in Ungarn verbringe und da dieses Land nicht so groß ist, organisiert YFU Ungarn Ausflüge in die umliegenden Länder wie Kroatien.

Wir waren leider nur ein paar Tage da, aber die fast endlose Fahrt hat sich gelohnt. Da die Sommerzeit eigentlich um war, hatten wir den Strand für uns. Abgesehn von Tagesausflügen nach Korčula und Dubrovnik, haben wir die Tage mit schwimmen verbracht, da einige der anderen Deutschen auch da mitgefahren sind, konnte ich seit einer Zeit wieder Deutsch sprechen, obwohl ich mit meiner Gastschwester Deutsch spreche, ist es einfach nicht das selbe.

Außerdem ist es großartig alle anderen wiederzusehen. Hier hat der Begriff wir spiele alle in einem Team, einen ganz andere Bedeutung bekommen. Denn wir haben auf einem der Hügel Fußball gespielt, alle Nationen zusammen. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, eigentlich ist Fußball nicht so mein Ding ist, war es einfach unbeschreiblich schön in diesem Moment.

ok das war mein kurz Ausflug nach Kroatien

Flug & Arrival camp

Hey guys,

mein letzter Blog ist schon eine ganze Weile her, mein Flug nach Ungarn war nämlich schon am 16 August. Das heißt, ich bin schon seit drei Wochen in Ungarn.

Wow, es kommt mir gar nicht so lange vor.

In der Nacht vor dem Flug konnte ich überhaupt nicht schlafen, also nur so zwei Stunden, ich war einfach zu aufgeregt, dass es jetzt endlich losging.

Mein Flug war eigentlich gar nicht so lang, eigentlich habe ich länger auf meinen Flug gewartet, als die eigentliche Flugzeit. In Ungarn angekommen, sind wir zum Arrival Camp gefahren. In Ungarn hatte es um die 30 Grad und wir waren richtig froh, dass das Camp direkt neben einem See lag. Nach und nach sind Austauchschüler von überall auf der Welt eingetroffen: Mexico, Argentinien, Thailand, Japan und Italien, um nur einige zu nennen. Es war für mich echt cool, die anderen zu treffen und zu sehen, wie viele Leute wirklich Teil von diesem Kulturaustausch sind.

Im Camp haben wir zum einem viel Team-Building gemacht, um einander besser kennen zu lernen, zum anderen habe wir vieles über Ungarn gelernt und wir hatten auch unsere ersten Ungarisch Stunden. Am Samstag sind wir dann von unseren Gastfamilien abgeholt worden.

Tja, das war eine kurze Zusammenfassung von meinem Arrival Camp. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch mal bei dem Instagram-Account von yfu Hungary vorbeigucken.

Meine Liebster Award Nominierungen

Hey guys,

mein „Liebster Award“ ist schon ne ganze Weile online. Und jetzt ist es Zeit für mich, andere zu nominieren. Mein Problem dabei ist nur, fast alle anderen Blogger, die ich kenne, sind schon nominiert, deshalb nominiere ich jetzt ……………………….Jesaja

Falls ihr euch seinen Blog auf Facebook angucken wollt, klickt einfach auf seinen Namen. Wenn ihr selbst Blogger seid, fühlt herzlich eingeladen, auch mitzumachen. Schreibt mich einfach an damit, ich euch nominieren und verlinken kann.

Erreichen könnt ihr mich  unter: traveller@abroad-dream.de

Liebster Award

Hallo 🙂

Zuerst möchte ich mich bei Julia bedanken, die mich für „Liebster Award“ nominiert hat. Danke !!

  1. Willst du in Ungarn eine neue Sportart ausprobieren, wenn ja welche?
    Eigentlich bin ich nicht ein besonders sportlich veranlagter Mensch, aber ich könnte mir vorstellen, Tanzen zu lernen.


  2. Denkst du, du kannst schnell Anschluss und Freunde finden?
    Also letzteres schneller, da ich wegen der Sprache wahrscheinlich die ersten vier Monate überhaupt nichts verstehen werde. Außerdem bin ich nicht grade ein schüchterner Mensch – und hoffe einfach, dass die Leute irgendwie verstehen, was ich sagen will.


  3. Hast du schon eine Gastfamilie ? Wenn nicht, wie stellst du dir deine                  Wunsch Gastfamilie vor?                                                                                                            Jepp, ich  hab meine Gastfamilie schon. Obwohl man immer versucht, keine Erwartungen zu haben, stellt man sich seine Gastfamilie schon vor. Dazu muss ich sagen, dass meine Gastfamilie wahrscheinlich noch cooler ist als in meiner Fantasie.

  4. Kannst du dir auch vorstellen, dein Auslandsjahr in einem anderen Land zu machen, wenn ja, wo?
    Klar könnte ich mir vorstellen, in ein anderes Land zu fahren. Ich hab nicht so ein zweites Traumland, aber ich fände Neuseeland echt cool, schon allein wegen der Kulissen vom „Herrn der Ringe“ und dem „Hobbit“ cool.  Klar gehört auch Amerika dazu, aber es fahren total viele Leute dahin, und deswegen würd ich lieber in ein Land in das das nicht alle fahren. Was nicht heißen soll, dass Amerika jetzt irgendwie schlecht ist, ich meine, ich liebe dieses Land schon allein wegen des Essens.


  5. Was, denkst du, wird eines der schwierigsten Dinge für dich in Ungarn?
    Die Sprache !


  6. Worauf freust du dich am meisten, wenn du an dein Auslandsjahr denkst?           Am meisten freue ich mich auf meine Gastfamilie, vor allem auf meine Gastschwester.

  7. Konntest du deine Eltern schnell von deinem Traum vom Auslandsjahr überzeugen und wie hast du das gemacht?
    Das Lustige ist, meine Eltern haben mich überzeugt, meine Mutter hatte als erste die Idee, zusammen mit meiner Geigenlehrerin. Allerdings wollte sie, dass ich nach Frankreich gehe, und nur für ein halbes Jahr. Aber ich hab gesagt: „Wenn schon, dann für ein ganzes Jahr  – und nicht nach Frankreich“. Es ist dann Ungarn geworden.


  8. Denkst du die Gepäckbegrenzung wird ein Problem für dich ? Wenn ja wie wirst du es lösen ?
    Das ist schwierig, momentan würde ich spontan sagen: „Nein“.
    Aber wenn es dann so weit ist, ist der Koffer dann eh wieder viel zu schwer… Eigentlich würde ich sagen, man muss nicht so viele Klamotten mitnehmen, andererseits ist es ja auch doof, alles neu kaufen zu müssen.
    Deswegen werd ich wahrscheinlich ein paar Sachen einfach mit der Post schicken (ist bei mir einfacher als bei anderen, Ungarn gehört zur EU).


  9. Wenn du deinen Stundenplan selber erstellen könntest, welche (außergewöhnlichen) Fächer würdest du wählen?
    Ich fänd solche Sachen wie „Fotografie“ und „Forensic Sciences“ cool, aber auch so was wie Tanz… Am allerbesten wären solche Sachen wie digitales Designen und  Graffiti. Oder Reiten, dass wäre cool, halt so ausgefallenere Kunst- und Sportarten.


  10. Wie bist du auf die Idee Auslandsjahr gekommen?
    Meine Geigenlehrerin hat mir irgendwann einen Zettel vom YFU  gegeben über Auslandsjahre mit dem Schwerpunkt Musik. Das Thema hat mich seit dem nicht mehr losgelassen. Und jetzt fahr ich schon bald.
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Ungarisch lernen

Hallo 😉

Vielleicht hab ihr euch schon gefragt, ob ich eigentlich Ungarisch sprechen kann. Das kann ich nicht, warum gehe ich dann nach Ungarn?

Zum einem kommen meine Musiklehrerinnen beide aus Ungarn, zum andern bietet YFU auch Austauschjahre mit Schwerpunkten an. Wie zum Beispiel Musik – so bin ich auf Ungarn gekommen. Momentan lerne ich Ungarisch über die Sprachapp Duolingo, sie bietet viele verschieden Sprachen und ich kann sie nur weiter empfehlen. Was ich am besten finde ist, dass man auch in Gruppen lernen kann.

Außerdem schickt die App dir nervige Nachrichten, wenn du nicht gelernt hast, und erinnert dich immer daran.

Also, wenn jemand ´ne neue Sprache lernen will, versucht ’s mal damit. Was ich noch sagen wollte ist, ich hätte nie gedacht, dass es so schwer ist eine Sprache zulernen, obwohl ich schon finde, dass einige französisch Vokabel der reinste Horror sind.

Ja, ich gebe es zu – mein Gymnasium ist bilingual und dann kam noch Französisch dazu…

Eure Mia

 

P. S.: „Regenschirm“ heißt „esernyő“ – deswegen das Bild

 

Meine Gastfamilie

Debrecen

Hallo 😉

Wenn man sich dann für ein Land entschieden hat, ist immer noch die Frage : „Wer ist meine Gastfamilie? Wo werde ich mein Jahr verbringen?“

Von den meisten hört man dann, mach dir keine Sorgen, ich hab meine erst eine Woche vor Abflug bekommen – als ob das irgendjemanden beruhigen würden. Meine Gastfamilie hat sich vor fast einem Monat gemeldet, noch bevor der Brief meiner Orga da war. Das Gefühl, das ich in diesem Moment hatte, war einfach unbeschreiblich, ich glaub ich war noch nie so glücklich in meinem ganzen Leben.

Die Stadt, in der ich ein Jahr leben werde,  heißt Debrecen und ist mit 200.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Ungarns. Das coole ist, eigentlich wohne ich in einer Kleinstadt mit vielleicht 26.000 Einwohnern, die mir oft wie ein Dorf vorkommt  –  also ist das echt riesig. Dazu kommt, meine Gastfamilie ist der Wahnsinn, ich hab mir schon immer Geschwister gewünscht (ja ja, Leute, die Geschwister haben, werden jetzt bestimmt sagen, typisch Einzelkind), meine Gastgeschwister sind ein und zwei Jahre älter, also 15 und 16. Mit meiner Gastschwester schreibe ich schon jetzt regelmäßig auf Instagram und per e-Mail – und auch mit meiner Gastmutter. Es ist echt erstaunlich – aber dadurch rückt das Auslandsjahr doch um einiges näher.

Eure Mia

VBT

Hallo, ich bin es wieder eure Mia 😉

Ihr fragt euch jetzt sicher: „Was zur Hölle ist eine VBT?“

Eigentlich etwas total harmloses, es ist eine VorBereitungsTagung aufs Auslandsjahr. Meine VBT war vom 17.03-22.03 in Lauenburg, ist also schon etwas her. Auf dieser VBT habe ich viel gelernt, von „was es bedeutet, deutsch zu sein“ über „Anpassung“ bis hin zu „Kommunikation“. Eigentlich denkt man: „Klar, ich bin Deutsche oder Deutscher“ –  aber wir in einer Gruppe von etwa sieben Leuten  haben keine klare Definition gefunden, was es bedeutet, Deutsch zusein.

Die VBT hat mir persönlich nochmal deutlich gezeigt, dass wir, wenn wir ins Ausland gehen, Repräsentanten Deutschlands sind und daher darauf achten müssen, was für einen Eindruck wir vermitteln, nicht nur durch aktive Kommunikation, sondern auch durch unsere Körpersprache. Das hört sich jetzt vielleicht total ernst an, aber ich hatte echt Spaß und hab viele neue Freunde gefunden. Falls ihr irgendwann auch zur VBT oder NBT (NachBereitungsTagung) nach Lauenburg kommt – haltet Ausschau nach einem Piratenkopf namens „Hannes“.

Eure Mia

Meine Organisation

Hallo 😉 !

Ich hoffe, euch geht ´s gut (das hört sich jetzt mehr nach ’nem Youtube-Video an – aber hey …)

Diesen Blogeintrag will ich nutzen, um etwas über meine Organisation Youth for Understanding e.V.,  kurz auch YFU, zu erzählen. Dazu müssen wir etwas in der Zeit zurück gehen, um genau zu sein, zum 28. Juni 1957, denn an diesem Tag wurde das „Youth for Understanding Comitee“ gegründet. Die Gründer dieses Comitees waren Austauschschüler des „Urban und Rural Teenage Exchange-Programs“. Dieses Programm wurde damals ins Leben gerufen, um Kindern, die im Nationalsozialismus aufgewachsen sind, die Demokratie näher zu bringen. Doch nach dem Austauschjahr 1955/56  waren die Mittel aufgebraucht, welche von Amerika zur Verfügung gestellt worden waren (deshalb flogen auch die ersten Austauschschüler nach Amerika).

Um den Schüleraustausch auf privat finanzierter Ebene fortsetzen zu können, war es nötig eine deutsche Organisation für den Fortbestand des Programms zu gründen. Aktuell reisen Schülerinnen und Schüler in rund 50 Länder auf der ganzen Welt – seit 1957 sind es bis jetzt rund 60.000.

YFU hat es sich zur Aufgabe gemacht, interkultuerelle Bildung, Demokratieerziehung und gesellschaftliche Veranwortung an Schülerinnen und Schüler weiter zugeben.

Ok, genug Geschichtsunterricht, ich hoffe, ihr könnt euch jetzt etwas unter meiner Organisation vorstellen. Schaut bald wieder vorbei. Wenn ihr noch mehr erfahren wollt, besucht und uns doch auf Instagram unter:

_abroad-dream_

Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir/ uns: traveller@abroad-dream.de

Deine Mia

                               Logo vom YFU

Vorstellung

 

Hey Leute !

Wir sind Saleha und Mia und eine von uns wird 2017/18 ein Auslandsjahr in den USA verbringen, denn wir stehen beide auf der Shortlist des ppp, also des Parlamentarischen Patenschafts-Programs einem Stipendium der Bundesregierung. Wir haben diese Website eingerichtet, um zum einem Erlebnisse und Erfahrungen mit Freunden und Familie aber auch mit Interressierten zu teilen. Aber auch um unser Wissen weiter zugebn und andere zu motivieren sich auch auf ein Auslandsjahr zu bewerben.

Auf dieser Website werdet ihr später auch unsere/unseren Auslandsblog(s) finden.  Anfangs werden wir euch von unseren Bewerbungen erzählen und euch ein paar Tipps geben, die uns geholfen haben oder die wir während der Bewerbung gelernt haben. Zudem werdet Ihr hier aber auch Infos zu Organisationen und Stipendien finden.

Viel Spaß